Was ist eine Pflegestelle ?

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Eine Pflegestelle nimmt Tiere eines Tierheims oder einer Tierschutzorganisation in  Pflege und behält Sie bis zu Ihrer Weitervermittlung. Dabei arbeitet sie ehrenamtlich.  Die entstehenden Unkosten für Futter oder Medikamente werden für gewöhnlich jedoch nicht immer erstattet. Eine Einzelperson oder eine Familie kann als Pflegestelle arbeiten. Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung sollte für eine Pflegestelle selbstverständlich sein. Außerdem sollten Sie, auf Verlangen des Veterinäramtes, über den Sachkundenachweis nach Paragraph 11 verfügen.

Aufgaben einer Pflegestelle:

Als Pflegestelle geben sie Hunden oder Katzen ein vorübergehendes Zuhause, lernen das Tier kennen und helfen bei dessen Vermittlung mit. Der künftige Tierhalter wird sich mit Ihnen in Verbindung setzten, um sich über sein künftiges Familienmitglied zu informieren. Zu Ihren Aufgaben kann das Aufziehen von mutterlosen Welpen, das Sozialisieren von ängstlichen Tieren oder das Gesund pflegen von kranken Tieren gehören. Bedenken Sie, Dass Sie unter Umständen viel Geduld und Einfühlungsvermögen für Ihren Pflegling aufbringen müssen. Im Idealfall sollten Sie in der Lage sein, Tierarztrechnungen und andere Kosten ganz oder teilweise zu übernehmen oder vorzustrecken. Tierliebe ist eine Grundvoraussetzung. Mit einer Vollzeitanstellung ist man als "Pflegi" nicht geeignet.
 

Unterschiede

 

Jede Organisation/jedes Tierheim stellt unterschiedliche Ansprüche an Ihre Pflegfamilien. Manche verlangen eine ausführliche Selbstauskunft, andere wiederum große eingezäunte Gärten. Wenn Sie sich für eine Tätigkeit interessieren dann ist eine Bewerbung völlig unverbindlich. Sie können alle Details erfragen und besprechen. Beide Parteien haben dann die Möglichkeit eine Zusammenarbeit abzulehnen. Sie können es dann woanders noch mal versuchen.

 

Wichtige Schlussworte!

Über eines sollten Sie sich jedoch im klaren sein: als Pflegestelle versorgen Sie ein Tier nur über einen begrenzten Zeitraum, ausser Sie entscheiden sich das Tier selbst zu adoptieren und für immer zu behalten. Bevor Sie sich darum bewerben eine Pflegestelle zu werden, sollten Sie also auch diesen Aspekt gründlich überdenken.
Wie Sie sich auch immer entscheiden: Als Pflegestelle oder künftiger Tierhalter retten SIE Leben. Das Tierheim hat durch IHRE Hilfe Platz um einen Hund aus der nächsten Tötungsstation herauszuholen, den nächsten Jagdhund lebend dem Jäger ab zukaufen und  ausgesetzten Hunden  eine neue Heimat zu geben. Nicht nur die Tiere werden es Ihnen danken.

 

Wie werde ich eine Pflegestelle?

Bewerbungen mit Angabe des Wohnortes melden Sie an uns und wir leiten das an alle Organisationen weiter. Alternativ wenden Sie sich bitte an Ihr nächstes Tierheim oder einen beliebigen Tierschutzverein. Dort erfahren Sie welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten, können alle Bedingungen klären und werden das Tier finden, dass am besten zu Ihnen passt. Grundsätzlich muss natürlich Ihr Vermieter mit der, von Ihnen beabsichtigten Tierhaltung einverstanden sein.
 

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