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Rassehund oder Mischling und sein Wesen

Rassehunde sind nicht nur äußerlich auf bestimmte Körpermerkmale und ein einheitliches Erscheinungsbild gezüchtet, die Zucht dient auch der Verstärkung gewünschter Charaktereigenschaften oder dem reduzieren anderer Wesenszüge. Bei jedem Mischling tragen alle beteiligten Rassen mehr im Wesen als im Erscheinungsbild des Mixes bei.

So kann ein Mix den Charakter einer Rasse und das Aussehen der anderen haben. In einem Wurf können verschiedene Rasseeinflüsse auftreten.

So könnte man sagen, ein Rassehund sei besser, weil man sein Wesen vorhersagen kann. Problematisch hierbei ist, dass sehr viele Rasse für bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden, die heute nicht mehr erfüllt werden müssen. Da der Hund seinen Naturtrieb somit nicht befriedigen kann, kommt es meist zu starken, oft unangenehmen Veränderungen. Mischlinge sind hiergegen unempfindlicher. Man sagt oft, sie hätten von jedem das Beste.

Darüber hinaus gibt es immer mehr Züchter die die Zucht nach Standards ablehnen, weil Fehler im Wesen und im Körperbau in der Vergangenheit immer mehr aufgetreten sind (Bsp: Mopsaugen fallen raus). Auch hierbei  sind Mischlinge besser dran, denn durch die Genvermischung werden Fehler meist schnell ausgebügelt.

 
Reisen - Verordnungen
Erkundigen Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner im Ausland Urlaub machen, unbedingt nach den Einreisebedingungen und den Verordnungen vor Ort. Denn neben Leinenzwang und Maulkorberlass drohen in vielen Ländern saftige Geldbußen für hinterlassene Häufchen. Auch das Jagdrecht ist EU-weit nicht einheitlich. Und Hundefänger dürfen in einigen Ländern alles "sammeln" was frei herumläuft.
 
Reisen - Gefahren im Ausland
Nicht nur tropische Zecken, Sandflöhe und Mücken können unseren Hunden in den Feriengebieten zu schaffen machen. Sie können auch mit Skorpionen oder Schlangen Konfrontiert werden, in Meeresgewässern drohen Seeigel oder Quallen. Wichtig für Sie ist deshalb, gleich nach der Ankunft nach einem Tierarzt in der Nähe zu fragen, möglichst einen, der Ihre Sprache versteht.
 
 Senior neu im Haus
Veränderungen? Bloß nicht! Je älter Hunde werden, desto deutlicher bestehen sie auf dem gewohnten Alltagsrhythmus. Sie fremdeln deutlich mit ihnen fremden Menschen, gehen unbekannten Artgenossen aus dem Weg und scheuchen allzu anhängliche Junghunde griesgrämig weg. Ein Umzug oder ein neuer Besitzer machen Ihnen schwer zu schaffen.

Haben Sie also Geduld wenn ein älterer Hund neu zu Ihnen nach Hause kommt. Er braucht länger um sich daran zu gewöhnen. Ihr Einfühlungsvermögen wird ihm jedoch helfen. Ein Umzug oder ein neuer Besitzer sind aber immer noch besser als das Tierheim oder gar die Tötung.

 
 Erste Hilfe Set

Früher hat man so was nicht gebraucht? Mag sein aber heute birgt die Umwelt auch mehr Gefahren für Hunde als früher! Führen Sie darum nach Möglichkeit immer ein Erste-Hilfe-Set mit sich. Diese gibt es entweder beim Tierarzt oder Im Zooshop fertig zu kaufen. Selbst zusammen stellen geht auch:

Pinzette, sterile Gaze, Verbandsrollen, elastische Binde, Pflaster, Desinfektionsmittel, Vaseline

 
 Sozialkontakte
Von Anfang an (oder auch später) müssen Hunde so oft wie möglich mit ihresgleichen zusammen treffen. Und zwar mit Hunden verschiedenen Geschlechts, aller Größen und Altersgruppen, schwächeren und stärkeren. Am besten klappen die Kommunikation und das damit verbundene Lernen, miteinander umzugehen, wenn alle beteiligten ohne Leine sind. Bei Hundeschulen gibt es Welpenspielgruppen, der Besuch der Hundeschule selbst oder Hundesport bieten solche Kontakte auf jeden Fall. Vielleicht gibt es in Ihrem Wohnort auch einen Ort wo viele Hundehalter spazieren gehen. Lassen Sie ihn möglichst oft mit anderen zusammen treffen.
 
 Verstecken oder weglaufen?
Wenn Sie wollen, dass ihr Hunde möglichst aufmerksam und in Ihrer Nähe bleibt, spielen Sie öfter mal Verstecken mit ihm. läuft der Hund voraus oder bleibt zu weit zurück, stellen Sie sich hinter einen Baum oder eine Häuserecke oder ducken sich im Feld. Dann rufen Sie, Einmal, nicht öfter! Bald wird er Sie suchen und zukünftig öfter nach Ihnen schauen.