Gut für die Psyche?

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Haustiere tun ihren Besitzern gut. Dass das für einen Hund oder ein Pferd gelten kann, ist klar, denn sie zwingen einen, den Computer und Fernseher links liegen zu lassen und sich an der frischen Luft zu bewegen. Aber auch die Seele kann vom Tier profitieren - egal, ob es ein Meerschweinchen ist, eine Katze, ein Kaninchen oder ein Wellensittich. Kinder, die sich um Haustiere kümmern, lernen Verantwortung zu übernehmen. Und besonders für ältere, einsame Menschen ist es wichtig, immer einen Gefährten zu haben - zum Schmusen, Spielen und Liebhaben.

Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen beweist die positiven Effekte von Haustieren auf die Psyche.

* Kinder, die mit Haustieren zusammenleben, sind weniger gewaltbereit und verhalten sich sozialer als der Durchschnitt.

* Das Streicheln eines Tieres kann den Blutdruck senken und den Pulsschlag verlangsamen.

* Tierbesitzer leiden seltener an Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen als der Durchschnitt.

Menschen, die Haustiere versorgen, sind psychisch ausgeglichener und kontaktfreudiger als solche ohne Tiere. Das Kennen lernen anderer Menschen wird durch Tiere, vor allem Hunde, sehr erleichtert.

Wichtig ist es allerdings, sich vor der Anschaffung eines Tieres genau zu informieren ob es zu den eigenen Bedürfnissen und zur Lebenssituation passt. Ein Goldfisch ist zum Schmusen nicht ideal und ein Husky nicht für eine Einzimmerwohnung in der Großstadt.