Schöner Urlaub – Anstoß zum Nachdenken

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Nehmen wir einen schönen, sonnigen, und vor allem heißen Tag z.B. in Spanien, Touristen liegen am Strand und brutzeln sich in der Sonne oder laufen gemütlich über den Markt.


Das Bild hat so ziemlich jeder, wenn er an Spanien denkt, doch wer macht sich Gedanken über die anderen Seiten?
Touristen sollten mal durch die Landschaft laufen und auf streunende Hunde achten.
Abgemagert bis auch die Knochen und niemand schert sich um sie.
Es könnte doch so einfach sein, die Tiere einzufangen und kastrieren zu lassen. Stattdessen vermehren sie sich unkontrolliert. Werden die Hunde der Bevölkerung zu viel, werden sie eingefangen und in eine sogenannte „Perreira“ gebracht, auch Tötungsstation genannt.


Dort werden die Hunde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit qualvoll vergast und sterben. In ganz traurigen Fällen überleben sie und sterben dann später.
In ein paar Städten haben Tierschützer durch Unterschriftaktionen durchgesetzt, dass Tiere in vielen Tötungsstationen nicht mehr massenhaft vergast werden.
Vergasen erinnert an die Methoden der Nazis im zweiten im Weltkrieg, ist qualvoll und für die Tiere ein sinnloser Tod.


Sind Tiere 8 Tage in einer Station, werden sie getötet. Ganz anders hier in Deutschland, denn hier bekommt das Tierheim nach 14 Tagen Pflegegeld, in Spanien bekommt man halt Geld für jedes tote Tier.
Halbverhungert, verletzt, heruntergekommen, angefahren, mit einer Schusswunde, misshandelt, verstümmelt. Wieder andere kommen mit offenen Fleischwunden, die von Hundekämpfen stammen.


Die Gründe das Tierschützer, sich in Spanien einzusetzen, sind, das es an der Umsetzung des Tierschutzgesetzes mangelt, die Tiere ohne triftigen Grund eingeschläfert werden können. Man kann Welpen einfach so in der Zoohandlung kaufen und diese werden, wie oben erwähnt, nicht kastriert. Oder der komplette Wurf wird beispielsweise ersäuft.
Tiere sind Lebewesen und jeder Hund sollte ein Recht auf ein artgerechtes Leben haben.
Seit 2003 gibt es in Spanien ein Tierschutzgesetz dass z.B. regelt, dass das Erhängen von Windhunden mit einer Strafe von 15.000€ bestraft wird.
Tierschützer versuchen, schon junge Menschen zum Umdenken zu bewegen und besuchen deshalb Kinder und Jugendliche an Schulen und klären sie über artgerechte Haltung auf.


Doch trotz des Guten Willens kann mit Liebe und Fürsorge kein Geld gezaubert werden. Deshalb brauchen die Tierschutzorganisationen Sach- und Geldspenden.
Die Spenden werden gebraucht, damit sich die Situation nicht noch verschlimmert.
Natürlich gibt es diese unfassbaren Zustände nicht nut in Spanien, sondern auch z.B. in Ungarn, Griechenland, Rumänien und in vielen anderen Ländern, selbst in Teilen von Deutschland.


Vielen Tieren wird auch schon dadurch geholfen, dass sie hier in Deutschland in ein Tierheim oder eine Pflegefamillie kommen.
Deshalb werden Touristen an Flughäfen angesprochen, die die Hunde mit nach Deutschland begleiten, sogenannte „Flugpaten“.
Sie müssen lediglich Papiere mitnehmen.
Die verstörten Hunde werden am Heimatflughafen von Tierschützern entgegengenommen.
Es ist so einfach, Tieren ein sinnloses, qualvolles Sterben zu ersparen.
Sie haben ein Recht auf Leben. Jeder solle sich dafür interessieren und nicht wegschauen. Tiere können sich nicht wehren und nicht sprechen. Man soll sie achten und respektieren. Den besten Freund des Menschen!
 

 
 
copyright Text by Julia Strunkheide
Text ist exklusiv für spanischehunde.de, Nachdruck und
Veröffentlichung nur mit unserer Erlaubnis